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Forschungsdatenmanagement

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Forschung im ÖBG

Während des Projekts

Erfassung und Verarbeitung von Forschungsdaten

Gute Metadaten

Unter Datenerfassung versteht man die Erhebung, Generierung oder Sammlung von primären Daten, die die Basis des Forschungsprozesses bilden. Durch die Ergänzung dieser Primärdaten mit beschreibenden Informationen (Metadaten) entstehen strukturierte, nachvollziehbare Forschungsdaten.

Die Anforderungen an die Erfassung und Verarbeitung von Forschungsdaten in den einzelnen Fächerkulturen unterscheiden sich teilweise erheblich, so dass jeweils individuelle (elektronische) Umsetzungen erfolgen müssen. Die praktische Unterstützung der digitalen Datenerhebung, z.B. durch die Bereitstellung elektronischer Laborbücher, ist daher eine fach- beziehungsweise projektspezifische Aufgabe. Sollten Sie spezifische Anforderungen oder Fragen zur Erfassung Ihrer Forschungsdaten haben, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Ansprechpartner.

Datenaufbewahrung / Datensicherung

Zur Aufbewahrung Ihrer primären und bearbeiteten Daten bietet das IT-Servicezentrum neben der Grundversorgung für alle Forschenden und Forschungsgruppen die Möglichkeit, zusätzlichen Speicherplatz zu mieten. Einen Überblick zu den jeweiligen Angeboten finden Sie im Intranet des IT-Servicezentrums (Login über persönliche UBT-Kennung) im Abschnitt „Dienstleistungen des IT-Servicezentrums und Preisübersicht“ --> „File-Service“. Die Dienstleistung umfasst die reine Speicherung Ihrer Daten und eine Datensicherung je nach gewähltem Paket.

Möchten Sie Ihre Forschungsdaten in einem geeigneten (Fach)Repositorium aufbewahren, wenden Sie sich für eine Beratung an uns. Sollte es kein geeignetes, externes Repositorium geben, bietet die UBT einen Server für Digitale Objekte (DO@UBT) an. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Daten zu sichern und flexibel mit beschreibenden Informationen (Metadaten) zu hinterlegen. Weitere Informationen zum Zugang und zur Konfiguration des Systems erhalten Sie bei Claudia Piesche.

Metadaten: Beschreibung der Daten

Metadaten oder „Daten über Daten“ sind strukturierte Informationen, die die vorliegenden Daten näher beschreiben. Während formatspezifische Metadaten, auch technische Metadaten genannt, Auskunft über Dateityp, -größe und Erstelldatum geben, enthalten deskriptive Metadaten Informationen über den Inhalt der Daten, die die Auffindbarkeit, Nachnutzung und Zitierbarkeit der Daten erleichtern.

Um Metadaten aus unterschiedlichen Quellen austauschen und nachnutzen zu können, haben sich standardisierte Schemata wie Dublin Core oder das DataCite Metadata Schema entwickelt. Das Dublin Core Metadata Element Set enthält 15 Kernfelder („core elements“) die zur Beschreibung der Daten verwendet werden können. Beispiele für zu erfassende Kernfelder sind:

creatorprimär verantwortliche Person oder Organisation
dateZeitpunkt oder Zeitspanne im Lebenszyklus der Daten
descriptioninhaltliche Beschreibung (zum Beispiel Kurzzusammenfassung des Inhalts)
formatFormatangabe (Dateiformat)
identifiereindeutiger Identifikator der Daten
titleBenennung der Daten/des Datensatzes

Während Dublin Core und das DataCite Metadata Schema allgemeingültige, fachübergreifende Metadatenstandards darstellen, berücksichtigen disziplinspezifische Metadatenstandards die unterschiedlichen fachlichen Anforderungen.

Eine Übersicht über bestehende Standards bieten:

Unser Beratungsangebot während des Projekts

In Kooperation von Forschungsförderung, Universitätsbibliothek und IT-Servicezentrum gibt es an der UBT folgende Angebote:

  • Information über die Möglichkeit der Integration von projektspezifischen IT-Systemen zur Datenerfassung und Datenaufbewahrung in die FDM Infrastruktur der Universität
  • Information zu Metadaten und allgemeinen Metadatenstandards

Verantwortlich für die Redaktion: Claudia Piesche

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